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Energiemanagement für KMU – neue Anforderungen in 2014

Immer mehr kleine und mittlere Unternehmen führen alternative Energiemanagementsysteme zur DIN EN ISO 50001 ein. Der Hauptgrund ist die Veröffentlichung der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) im vergangenen Jahr. Im Rahmen der stufenweisen Einführung eines solchen Systems erstellen Unternehmen des produzierenden Gewerbes in 2014 eine Datenbasis mit Verbrauchsdaten von Anlagen und Prozessen.

Viele KMU haben bereits in 2013 begonnen, ein alternatives System zur DIN EN ISO 50001 einzuführen. Von den beiden möglichen Systemen, Anlage 1 (Energieaudit nach DIN EN 16247-1) und Anlage 2 zur SpaEfV, hat sich in der Praxis eindeutig die Anlage 2 durchgesetzt.

Neben der Fortschreibung der Anlage 2 Nr. 1 (Erfassung und Analyse eingesetzter Energieträger) in 2014 ist nun auch die Nr. 2 zu erfüllen. Diese fordert eine Aufschlüsselung der Energieverbraucher im Unternehmen sowie eine Zuordnung der Energieverbräuche zu diesen Anlagen und Prozessen. Die Energieverbräuche können wahlweise durch kontinuierliche Messungen ermittelt werden oder durch nachvollziehbare Schätzungen mittels zeitweise installierter Messeinrichtungen. Bei Anlagen zu Wärme- und Kälteerzeugung ist eine Temperaturbereinigung durchzuführen. Ferner sind mögliche Abwärmepotenziale zu analysieren. Kurzum, hier warten neue Anforderungen auf die KMU.

Unternehmen sollten daher jetzt entscheiden, ob sie die Anforderungen der SpaEfV mit Bordmitteln erreichen können. 2013 reichte eine reine Dokumenten-Prüfung, 2014 sind stattdessen Vor-Ort-Prüfungen zur Testierung von akkreditierten Stellen durchzuführen. Damit es hier nicht zu Terminengpässen kommt, sollten die KMU den Faktor Zeit nicht aus den Augen verlieren.


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