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Energiemanagement-System nach DIN EN ISO 50001 – Leistungen von WiRo Consultants

Mit der Einführung von Energiemanagement-Systemen (EnMS) können sich Industrieunternehmen systematisch der Erschließung von Effizienzpotentialen widmen. Dabei ist es wichtig für die Unternehmen, sich zunächst Klarheit über die Motivation, ein solches System einzuführen, zu verschaffen. Betriebe geben unterschiedliche Gründe für die Einführung von EnMS an, vgl. nachfolgende Abbildung.

Gründe zur Implementierung von Energiemanagement-Systemen
Gründe zur Implementierung von Energiemanagementsystemen

Eine gesetzliche Verpflichtung zur Einführung von Energiemanagement-Systemen gibt es nicht, jedoch gibt es zwei gesetzlich geregelte finanzielle Vorteile für Unternehmen, deren Inanspruchnahme an die Einführung von EnMS geknüpft ist: der Spitzenausgleich (§ 10 StromStG und § 55 EStG) und die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) bzw. Härtefallregelung (§ 103 EEG 2014).

Größere Unternehmen müssen dabei ein EnMS nach DIN EN ISO 50001 einführen, kleinere Unternehmen dürfen alternativ eine vereinfachte Variante eines EnMS, ein so genanntes „Alternatives System“ einsetzen. Dazu zählen Energieaudits nach DIN EN 16247-1 oder ein Energiemanagement-System wie es in Anlage 2 („Anl. 2“) zur Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung – SpaEfV beschrieben ist.

Die folgende Tabelle zeigt auf, welche Unternehmen, welche Form eines EnMS einführen müssen, um ihre Ansprüche auf Rückerstattung (Spitzenausgleich) bzw. Umlagenbegrenzung (BesAR EEG 2014) geltend zu machen. 

Unternehmen Anforderung für
Spitzenausgleich
gem. SpaEfV
Anforderung für
BesAR
gem. EEG 2014
Resultierende
Anforderung für
Spgl. UND BesAR
KMU,
Stromverbrauch
1 bis 5 GWh
Alt. Sytem
(od. 50001 bzw. EMAS)
Alt. Sytem
(od. 50001 bzw. EMAS)
Alt. Sytem
(od. 50001 bzw. EMAS)
KMU,
Stromverbrauch
> 5 GWh
Alt. Sytem
(od. 50001 bzw. EMAS)
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)
Nicht-KMU,
Stromverbrauch
1 bis 5 GWh
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)
Alt. Sytem
(od. 50001 bzw. EMAS)
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)
Nicht-KMU,
Stromverbrauch
> 5 GWh
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)
DIN EN ISO 50001
(od. EMAS)

Vor der Einführung eines EnMS stehen bei den Unternehmen Fragen an nach den Bilanzgrenzen, d.h. für welche Standorte, Werke und Prozesse ein EnMS zu implementieren ist. Als nächstes werden organisatorische Fragen geklärt. Wie groß wird der Umfang für die Implementierung eines EnMS sein? Welche Abteilungen und Personen sind involviert, welche sind verantwortlich? Auch Fragen nach dem zeitlichen und finanziellen Rahmen beschäftigen die Unternehmen.

Die folgende Abbildung zeigt einen Personal-, Sach- und Zeitplan von der Planung bis zur Zertifizierung:

Beispielplan für die Zeit-, Peronal- und Sachplanung zur Implementierung eines zertifizierten EnMS
Personal-, Sach- und Zeitplan; von der Planung bis zur Zertifizierung

Das Angebot über die von WiRo Consultants zu erbringenden Beratungs- und Unterstützungsleistungen ist umfassend und modular aufgebaut. Von einzelnen-Teilaufgaben über ein Interims-Energiemanagement bis hin zur Wahrnehmung aller Aufgaben eines (externen) Energiebeauftragten ist alles möglich. Zu den angebotenen Leistungen gehören u.a.:

  • Beratung zu den gesetzlich-rechtlichen Anforderungen und Rahmenbedingungen sowie Analyse der betrieblichen Ausgangssituation mit Hilfe praxiserprobter Checklisten und Prüfung der monetären Vorteile einer 50001-Zertifizierung (Spitzenausgleich und EEG-Besondere Ausgleichsregelung)
  • Erstellung Personal-, Sach- und Zeitplan zur Implementierung eines zertifizierten EnMS
  • Personal-Auswahlprozeß Energiebeauftragter und Energieteam (Stellen-/ Funktionsbeschreibungen, Durchführung von Bewerbungsgesprächen…)
  • Erstanalyse und Voruntersuchungen
  • Moderation, Vor- und Nachbereitung von Energieteamsitzungen
  • Mit dem Unternehmen gemeinsame Erarbeitung und Aktualisierung von Energiepolitik und Energiezielen
  • Aufstellen von dokumentierten Aktionsplänen, die in festgelegten Zeitabständen aktualisiert werden
  • Lenkung der Dokumente und Gewährleistung der Aktualität erforderlicher Regelwerke
  • Auswertung aufgezeichneter Unterzählerwerte für Strom, Wärme, Kälte, Dampf, Erdgas, Wasser
  • Entwicklung eines Zähler- und Meßkonzeptes
  • Erstellung des Anforderungsprofils an eine Energiemanagementsoftware
  • Marktrecherche und technisch-wirtschaftliche Bewertung von im Markt erhältlichen Energiemanagementsoftwarelösungen
  • Einführung eines Energiecontrollings bzw. Energiemonitorings
  • Bildung geeigneter Energiekennzahlen (Energy Performance Indicators, EnPIs)
  • Erstellung von Grob- und Feinkonzepten für technische Maßnahmen
  • Aufzeigen und Umsetzen von Potenzialen zur rationellen Energieanwendung
  • Energieeinsatz- und Anlagenoptimierung; Endenergieeffizienzanalysen
  • Ermittlung Anlagennutzungsgrade
  • Unterstützung bei Sanierungskonzepten, Ausschreibung und Auswahl Anlagenhersteller
  • Evaluierung der Wirksamkeit umgesetzter Maßnahmen mit Hilfe des Energiemonitorings
  • Optimierung von Anlagenparametern zur systematischen Reduzierung von Anlagenbetriebszeiten bzw. zur Minimierung der Leerlaufverluste
  • Implementierung Verbesserungs- und Vorschlagswesens
  • Vorbereitung auf die Zertifizierung
  • Durchführung interner Audits

Unterstützungsleistungen zur DIN EN ISO 50001

Zur Unterstützung der Kunden haben WiRo Consultants die Anforderungen aus der DIN EN ISO 50001 übersetzt und formuliert, durch welche Dokumente/Ergebnisse diese erfüllt werden. Zu jedem dieser Punkte bieten WiRo Consultants Unterstützungsleistungen, die modular abgerufen werden können.

Einen Ausschnitt aus der DIN EN ISO 50001 finden Sie hier.